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Kirchensteuer



Religionsgemeinschaften dürfen als Körperschaften des öffentlichen Rechts von ihren Mitgliedern Steuern erheben. Die Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer bildet die Bemessungsgrundlage für den zu zahlenden Kirchensteuerbetrag. Der Steuersatz ist Ländersache und daher in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich hoch. Er liegt in den einzelnen Bundesländern bei 8 bzw. 9 Prozent, gerechnet auf die Einkommensteuer.

Die gezahlte Kirchensteuer kann bei der Einkommensteuer als Sonderausgabe im Jahr der Zahlung abgezogen werden. Dabei müssen erstattete Kirchensteuerzahlungen (auch aus früheren Jahren beispielsweise) im Jahr des Zuflusses wieder dazugerechnet werden.

 
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